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Youssou N'Dour · Rückkehr nach Gorée

€ 9,97

Zurück zu den Wurzeln – mit Rückkehr nach Gorée schafft der schweizer Regisseur Pierre-Yves Borgeaud eine faszinierende Dokumentation über einen musikalischen Roadtrip. In einer Rundreise von Afrika über Amerika nach Europa und zurück stellt Youssou N’Dour eine Truppe aus Jazz-Musikern von Weltrang für ein Konzert auf der ehemaligen Sklaveninsel Gorée vor der Küste Senegals zusammen.

LAUFZEIT:
ca. 109 Minuten

SPRACHE:
Originalton (Englisch und Französisch) mit deutschen Untertiteln

BONUS:
Dolby Digital Sound 5.1
exklusives Poster

INHALT:
Der Kulturbotschafter gewährt dabei ebenso Einblick in die Historie der Sklaverei wie in die faszinierende Welt des Jazz. Am Ende des Films bedankt sich Youssou N’Dour mit den Worten „Danke für die Wahrheit“ bei Joseph Ndiaye, dem Kurator des „Haus der Sklaverei“. Seit über 40 Jahren berichtet der Konservator der Gedenkstätte Menschen aus aller Welt, darunter auch Bill Clinton und Nelson Mandela über die schrecklichen Erlebnisse seiner Vorfahren.

Gorée – das ist die kleine Insel circa drei Kilometer vor der Küste der senegalesischen Hauptstadt Dakar, die ab dem späten 18. Jahrhundert einer der Hauptdrehscheiben für die Verschickung von Sklaven nach Amerika war. Seit 1979 gehört die Insel zum Weltkulturerbe der UNESCO. Hier startet die Reise des senegalesischen Sängers, Grammy-Gewinners und UNICEF Botschafters Youssou N’Dour, der 2002 vom englischen Weltmusik-Fachblatt „Folk Roots“ zum „Afrikanischen Künstler des Jahrhunderts“ gekürt wurde und den das TIME MAGAZINE 2006 zu einem der hundert einflussreichsten Männer des Planeten wählte.

Auf Reise um die Welt mit dabei: Moncef Genoud, Idris Muhammad, James Cammack, Wolfgang Muthspiel, Ernie Hammes, Ernie Hammes u.a.
Stationen des musikalischen Roadmovie sind Atlanta, New Orleans, New York, Luxemburg und Dakar. Youssou N’Dours Reisebegleiter, die er nach und nach um sich versammelt – von der ersten intimen Jazzsession in kleinem Kreis über die Proben im Studio bis zum historischen Konzert auf Gorée – sind Jazzmusiker von Weltruf: Der in Tunis geborene blinde schweizer Pianist Moncef Genoud, das Gospel-Quartett Harmony Harmoneers, Soul-, Jazz- und R&B-Drummer-Legende Idris Muhammad, Bass-Großmeister James Cammack, der österreichische Stargitarrist Wolfgang Muthspiel, Trompeter und Flügelhornist Ernie Hammes aus Luxemburg, der schweizer Mundharmonika-Virtuose Grégoire Maret und, last not least, die afro-amerikanische Sängerin Pyeng Threadgill, Tochter der zweifachen Grammy-Gewinnerin Cassandra Wilson. Diese Namen sind neben dem des Hauptprotagonisten die Zutaten für einen musikalischen-magischen Cocktail von Jazz, Blues, Gospel und weltmusikalischen St

Emotionaler, spiritueller und musikalischer Reichtum des Jazz und Soul!

Rückkehr nach Gorée ist mehr als eine musikalische Hommage an die Opfer des Sklavenhandels, für welchen das vor der senegalesischen Küste gelegene Eiland ein Mahnmal und Symbol ist. Rückkehr nach Gorée ist in erster Linie Musik und ein intimes Portrait der Freundschaft Youssou N’Dours zu seinen multikulturellen Musikerkollegen. Ein Film nicht nur für Jazzliebhaber. Wem der oft regellos erscheinende Jazz bisher ein Buch mit sieben Siegeln war, kann mit der Dokumentation beginnen, ein faszinierendes Musikgenre zu verstehen. Youssou N’Dour – Rückkehr nach Gorée ist aber vor allem eins: Emotionaler, spiritueller und musikalischer Reichtum!